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“Süßer Sonntag” Rezension

“Süßer Sonntag” Rezension

Süßer Sonntag – Das Backbuch für den schönsten Tag der Woche 
Ilse König, Clara Monti und Inge Prader, Gebundene Ausgabe, 192 Seiten, Brandstätter Verlag, 1. Auflage 2015, 
ISBN 978-3850339414, Preis: € 29,90

Das Buch „Ke:xs“ der gleichen Autorinnen, welches im September 2014 erschien, hatte mich schon begeistert. So war ich voller Vorfreude auf das neue Buch „Süßer Sonntag“ dieses Trios. Ein großes Dankeschön an den Brandstätter Verlag für das Rezensionsexemplar. 
 
Ich möchte an dieser Stelle auch einmal ein DANKE an alle Verlage aussprechen, die mir (und meinem sehr jungen Food-Blog) immer auf Nachfrage ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung stellen. Ich betrachte das nicht als selbstverständlich. Es ist jedes Mal eine große Freude, ein neues Buch zu bekommen! „Süßer Sonntag“, das Backbuch für den schönsten Tag der Woche. Und wahrlich verspricht das bereits das Titelbild. Beim Erblicken des Titelbildes haben alle Familienmitglieder einstimmig beschlossen: Den musst du machen! 

 Der Titel des Buches ist in die Oberfläche geprägt. Das fühlt sich besonders an. 
Neun Kapitel umfasst das Inhaltsverzeichnis. Eine ordentliche Backsammlung findet sich hier!
Beginnend mit „Start in den Sonntag“ und Frühaufsteher bzw. Langschläfer-Brunch Rezepten. Hieraus habe ich die Rugelach und den Far Breton nachgebacken. Es folgen die Kapitel „Sonntagstisch“, „Sonntagnachmittag mit und ohne Gesellschaft“ (ich habe den Lemon Meringue Pie nachgebacken), „Sonntagsausflug“, „Sonntagsbesuch bei Familie und Freunden“, „Fin de jour“, „Draufgabe“ und zum Abschluss „Tipps und Tricks aus der Backstube“ sowie das „Register“.
Die Rezepte sind knapp, klar und verständlich geschrieben. Zusatzinformationen wie Backzeit, welche Backform, Backzeit, kann ich es einfrieren, woher stammt das Rezept etc. finden sich in einer grau unterlegten Seitenleiste neben dem Rezept. Das finde ich sehr gelungen. 

Die Food-Fotografie ist modern, kreativ und einfallsreich. Mir sind keine Wiederholungen an Requisiten bzw. „Props“ aufgefallen. 
Einzig irritieren mich die stellenweise eingestreuten „Familienfoto-Impressionen“. Damit kann ich nichts anfangen. Einen gedeckten Gartentisch (Seite 58/59) oder eine Kaffeehaus-Atmosphäre (Seite 79) kann ich noch nachvollziehen und finde sie auch passend in einem Backbuch.  Doch der schlafende Kopf, aus der völlig unzerknitterten Bettdecke herausspitzend (Seite 31), sowie den hindrapierten, „eingeschlafenen“ Vater (Seite 86/87) kann ich nicht verstehen. Sie stören mich, auch wenn sie „Sonntag“ symbolisieren sollen.
Das ist aber auch wirklich die einzige Kritik, die ich anzumerken habe. Ansonsten ist es ein ganz wunderbares Buch. Auch wenn meine „To-Bake-Liste“ immer länger wird, der süße Mangoldkuchen aus Nizza, der Dolce Ripieno und die Lemingtons stehen jetzt schon darauf. 

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