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Christelle Huet-Gomez “Zauberkuchen”-Rezension

Christelle Huet-Gomez “Zauberkuchen”-Rezension

Schon als ich das Coverfoto des Buches in der Verlagsbeilage sah, lief mir das Wasser im Mund zusammen. Aber aus einem Teig drei verschiedene Schichten zaubern? So hatte ich noch nie gebacken. Das wollte ich gerne ausprobieren und netterweise bekam ich auch vom Verlag das Buch als Rezensionsexemplar zugeschickt. Herzlichen Dank dafür!

Was ist ein Zauberkuchen eigentlich? Ein Zauberkuchen besteht aus Eiern, Zucker, Mehl, Butter und Milch. Das sind ganz normale Backzutaten für einen Kuchen. Der Trick besteht darin, den Kuchen ganz langsam bei 150 Grad zu backen. Der Teig, der sehr flüssig ist, teilt sich beim Backen dabei von selbst in drei Schichten: Flan, Creme und Biskuit. Wichtig ist vor allem auch die Größe der Form und dass diese dicht ist! Da ist mir ja bereits der erste Fehler unterlaufen. Nirgends stand, dass sie unbedingt dicht sein musste (eine Silikonform ist angegeben oder eben eine andere Form mit Backpapier ausgelegt) … ich hatte eine ganz normale Springform mit passender Größe, die ich schön mit zugeschnittenem Backpapier ausgelegt habe… könnt ihr es euch vorstellen? Oben Teig rein und unten Teig wieder raus! Was für ein Chaos in meiner Küche!  Nun, aus Fehlern lernt man. Die beiden, von mir ausgewählten, Testkuchen sind jedenfalls ausgesprochen vorzüglich geworden! 

 

Das Buch teilt sich ein in:
1 Praktische Hinweise
2 Grundrezepte
3 Tutti Frutti
4 Zauberhafte Variationen
5 Herzhaftes

Da mich das Titelbild schon im Voraus angesprochen hatte, wollte ich eben auch direkt diesen Kuchen nachbacken. Vanille-Zauberkuchen (Seite 8 – Grundrezepte). Trotz des Küchenunfalls ist er genau so geworden wie ich es erwartet hatte. Meine Familie war begeistert. Der zweite Testkuchen sollte wiederum unbedingt mit Schokolade sein. So wurde der Wunsch geäußert. 
Schokozauber (Seite 48 – Zauberhafte Variationen) sah ganz danach aus und ging mir noch leichter von der Hand als beim ersten Versuch. Man könnte ihn auch Puddingkuchen nennen! Alle Freunde von Schokoladenpudding kommen hier voll auf ihre Kosten. Wie man an den Fotos auch sehen kann, haben sich die drei Schichten ganz wunderbar abgesetzt. Das kleine Buch ist wirklich eine Bereicherung für meinen Bücherschrank. Ich werde mit Sicherheit noch einige weitere Rezepte versuchen – vor allem auch aus der salzigen Ecke. Die Senf-Quiche sieht doch wirklich sehr verführerisch aus und wird sicherlich die nächsten Gäste „verzaubern“.

Christelle Huet-Gomez, Zauberkuchen, 1 Teig = 3 Schichten, Jan Thorbecke Verlag, 2016, Ostfildern, ISBN 978-7995-0675-5, 9,99€

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare
  1. Ich hatte das kleine Büchlein auch schon in der Hand und fand es sehr spannend – dein Bericht macht mir gerade unglaublich Lust auf Nachbacken. Die drei Schichten sehen so richtig nach Torte und kompliziert aus, hihi, von wegen :)
    Liebe Grüße,
    Miriam

    1. Liebe Miriam, das freut mich. Ja, der Zauberkuchen “macht was her” und ist dabei so einfach…
      Lass mich wissen wie er Dir gelungen ist. Welchen willst Du backen?
      Schönen Sonntag und liebe Grüße
      Elisabeth

    1. Hallo Jeanette, wenn ich da an mein Blech denke, dann würde ich die doppelte Menge nehmen. 3fach scheint mir zuviel…
      Bin gespannt wie es wird. Lass es mich doch wissen?!
      Gutes Gelingen
      LG Elisabeth

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