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Margaretenkuchen Oder “Pimp My Cake”

Margaretenkuchen oder “Pimp my cake”

Kennt ihr noch den Margaretenkuchen aus den 70er Jahren? Ich kannte ihn nicht - bis meine Schwester mir kürzlich die dazu passende Backform schenkte. Sie weiß ja, dass ich immer Feuer und Flamme für alle Backformen bin. Die Form ist aktuell vergriffen, aber man kann versuchen, sie über eBay noch zu bekommen.
 
Es gibt verschiedene Versionen des Margaretenkuchens im Internet. Meine erste Version war mit Marzipan und Zuckerglasur. Wir fanden ihn aber insgesamt viel zu trocken. Die Version, die ich euch heute vorstelle, ist zwar auch mit Marzipan aber sie hat noch einige Zutaten dazu bekommen ... eben „Pimp my cake“: Marzipan, Gewürze und in Rum eingelegte Trockenfrüchte dürfen jetzt schon sein, so kurz vor der Adventszeit. 
Natürlich kannst du den Kuchen auch in einer normalen Springform (28 cm Ø) backen.

Für den Teig:
250 g Butter, sehr weich
100 g Marzipanrohmasse, Zimmertemperatur
140 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
Schale einer Biozitrone
1/2 TL Chai-Masala Gewürz
6 Eier, getrennt
120 g Mehl
80 g Stärke
100 g (gemischte) Trockenfrüchte, klein gehackt
3 EL Rum
 
Für die Form:
Butter
Semmelbrösel
50 g Mandelblättchen
Am Vorabend die Trockenfrüchte klein hacken und über Nacht mit 3 EL Rum einweichen. 
Den Backofen auf 190 Grad (Umluft 170 Grad ) vorheizen. Die Margareten-Backform (oder eine Springform) gut einfetten und mit den Mandellättchen bestreuen. Die noch freien Zwischenräume mit Semmelbrösel bedecken.
Die weiche Butter mit dem Marzipan in der Küchenmaschine gründlich schaumig rühren. Vanillemark, Orangenschale und Gewürz zugeben. Langsam ein Ei nach dem anderen zur Butter-Marzipan-Masse rühren und weiter schaumig schlagen. Die eingelegten Trockenfrüchte unterheben. 
Die Eiweiße sehr steif schlagen. Den Zucker einrieseln lassen und weiter glänzend schlagen. Die Hälfte der Eiweißmasse unterheben, Mehl und Stärke darüber sieben und ebenfalls vorsichtig unterziehen. Zum Schluss die zweite Hälfte der Masse vorsichtig unterheben. Den Teig in die vorbereitete Form geben und die Oberfläche glatt streichen. Im Ofen 45-60 Minuten backen. Eventuell die Oberfläche abdecken. Stäbchenprobe machen.
Auf einem Gitter 15 Minuten abkühlen lassen und dannn stürzen. 
Wenn der Kuchen 1-2 Tage Zeit hat, in einer abgeschlossen „Tupperform“ zu ziehen, wird er noch aromatischer. Ich lege gerne 3-4 frische Apfelschnitze mit in die Form, um die Feuchtigkeit zu bewahren.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Oh ja das kenn ich noch von meiner Oma! Die hatte den Kuchen auch oft gebacken. Da war immer noch Zitronenglasur drauf soweit ich mich erinnern kann. Coole Backform auf jeden Fall :) Und ich bewundere gerade deine tollen Fotos auf dem Blog!

    1. Hallo, guten Abend! Freue mich, wenn Du Dich hier wohl fühlst…stöbere und finde gute Rezepte…
      Morgen kommt was leckeres zum 1.Advent.
      Schönen Abend!
      Liebe Grüße Elisabeth

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