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Pasta – handgemacht: ein wunderbarer Workshop mit Marika Bange bei „Sana e Salva“

Vergangenen Samstag durfte ich an einem Nudelkurs bei Marika Bange, der Leiterin der Kochschule „Sana e Salva“, teilnehmen. Warum wollte ich als Food-Blogger einen Nudel-Kochkurs besuchen? Nudeln hatte ich schon mal selber gemacht. Ich wollte aber neue Inspirationen bekommen und an Marikas Ideen teilhaben. Und dass sie Ideen hat, könnt ihr Ihrer Webseite entnehmen! 
Es war ein ganz wundervoller Kurs. Marika hat uns in Ihrer sehr ruhigen Art (und ich finde das sehr angenehm) in ihre Geheimnisse des Nudelteig-Machens eingeweiht. Die Gruppe war klein, überschaubar und wir waren kochtechnisch alle ungefähr auf dem selben Level. 
Wir durften drei verschiedene Pasta-Teige herstellen. Tomatennudeln, Rote Beete Nudeln und Kastanienmehlnudeln. Jeweils mit verschiedenen Soßen und einem besondern „Kick“ wie z.B. gerösteten Kürbiskernen. 

Marikas Geheimnisse für ihren perfekten Pasta-Teig sind: 
1. Die Eier abwiegen! Die Zutaten müssen wirklich exakt passen. Sonst klebt der Teig und man wird ganz unglücklich damit, 
2. Gut mit den Händen kneten (mindestens 10 Minuten) und 
3. Nicht ungeduldig werden. Immer schön weiter kneten. Der wird schon, der Teig! 
Ich konnte erleben, wie sich die Mehl-Mischung mit der Dauer des Knetens von trocken zu geschmeidiger „Knetmasse“ Qualität veränderte. Dann lässt du ihn noch 30 Minuten ruhen. Fertig ist der perfekte Nudelteig. 
Jetzt hast du verschiedene Möglichkeiten. Die schnellste Variante ist, Platten auszuwellen, entweder mit der Hand oder mit einer Nudelmaschine … daraus kannst Du eine wunderbare Lasagne machen oder Tagliatelle oder du füllst den Teig - alles ist möglich! 

Wir haben Tagliatelle daraus gemacht. Die Tomatenversion wie auch die Rote-Beete-Version waren ausgesprochen köstlich. Ich verrate euch heute hier die Rezepte der Tomatennudeln und Kastanienmehlnudeln. Die Rote-Beete-Nudeln gibt es dann zu einem späteren Zeitpunkt hier auf dem Blog. Ich will mir dazu noch eine Füllung ausdenken. 
Tags darauf habe ich gleich die Tomatennudeln nachgemacht. Es hat ganz wunderbar geklappt.  Aus der angegebene Menge habe ich einmal 6 Nudelplatten für eine Lasagne erhalten und aus der anderen Hälfte 180 g Tagliatelle (getrocknet gewogen). Ich habe nur eine Nudelmaschine für den Handbetrieb. Da war es schon praktisch, dass meine Töchter Clara und Wilhelmine mitgeholfen haben. 

Rezept Tomatennudeln:

300 g Dinkelmehl (830)
2 Eier (à 46g)
1 EL Tomatenmark
1 TL Salz
1 EL weiche Butter
Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten (nicht ungeduldig werden, das dauert etwas).
Den Teig in Folie einpacken und bei Zimmertemperatur 30 Minuten ruhen lassen. Den Teig in 8 Stücke teilen und jedes Teil mehrfach durch die Nudelmaschine drehen, angefangen bei Stärke 1 bis zu 6/7. Zuerst die Platten herstellen und diese auf einem sauberen Geschirrtuch auslegen.
Dann die Platten durch den Tagliatelle-Aufsatz drehen und diese wieder auf dem Geschirrtuch auslegen. Die Nudeln von einander trennen. Zum Trocknen 2 bis 3 Tage liegen lassen. 

 

Rezept Kastanienmehlnudeln:

200 g Mehl (wir haben Dinkelmehl verwendet)
150 g Kastanienmehl
3 Eier (à 46g)
1 TL Salz
1 EL weiche Butter
Den Teig, wie bei den Tomatennudeln angegeben, verarbeiten.

Zu beiden Nudeln hatte Marika ganz köstliche Soßen bereitet. Einmal hatten wir zu den Tomatennudeln karamelisierte Cherrystrauchtomaten mit Belugalinsen und zu den Kastanienmehlnudeln gab es eine Pilzsoße und eine köstliche Zwiebelmarmelade (Chutney). Du kannst natürlich einfach deine Soße machen. Auf der Webseite von „Sana e Salva“ findest Du noch viele weitere Kochevents. Schau doch einfach mal vorbei. Hier gehts zu Sana e Salva: Klick

Elisabeth v.Pölnitz-Eisfeld

Ich heiße Elisabeth v. Pölnitz-Eisfeld, lebe und arbeite in Bayreuth, bin verheiratet und habe drei Töchter. Ich habe in Bochum am "Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie" Foto-Design studiert.

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