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Zitronenkuchen

Es gibt viele Rezepte für Zitronenkuchen. Gebackene und nicht gebackene Versionen. Diese gebackene Version erinnert mich ein wenig an einen Cheesecake, nur mit Zitronengeschmack und dünner. Mit einem Zitronenschalen-Sirup als Topping. Genau das Richtige für den Frühling. Frisch und leicht und nicht schwer. Aber süß! Ich habe eine lange Form (35x11 cm) verwendet, das Rezept aber für eine Springform (mit 28 cm Ø) berechnet, da nicht jeder eine lange Form hat. Bei der langen Form bleibt etwas Teig und Füllung übrig, wovon ich noch zusätzlich zwei kleine Zitronen-Tartes (10 cm Ø) zum Verschenken gebacken habe.

Zitronenkuchen

Mürbeteig:
225 g Mehl
75 g Zucker
150 g kalte Butter
1 Eigelb
2 EL Wasser

Füllung:
3 Eier
150 g Zucker
30 g Stärke
Mark von einer Vanilleschote
Schale von 2 Bio-Zitronen und deren Saft

Topping:
Schale einer Bio-Zitrone
50 g Zucker
2 EL Wasser und Saft einer Zitrone

Mehl, Butter, Zucker, Eigelb und die kalte Butter abbröseln und mit den 2 EL Wasser zu einem Mürbeteig verarbeiten. Zwischen einer Klarsichtfolie auswellen und in die mit Backpapier ausgelegte Springform legen. Anschließend in den Kühlschrank stellen und mindestens 1 Std. ruhen lassen. Gerne auch über Nacht.
Ofen auf 200 Grad vorheizen und den Boden ca. 10–20 Minuten blindbacken.

Währenddessen die Füllung herstellen: Zucker und Eier mit dem Mark der Vanilleschote schaumig rühren. Die Stärke dazugeben. Nun die Schale der Bio-Zitronen hinein reiben und den Saft der beiden Zitronen dazugeben. Die Füllung auf den vorgebackenen Boden geben und im Ofen weitere 25—30 Minuten backen. Den Ofen zwischendurch nicht öffnen, sonst fällt die Füllung wie bei einem Souffle zusammen. Auskühlen lassen.
Für den Sirup die Zitrone dünn schälen. Ohne die weiße Haut. Schale in feine Streifen schneiden und mit dem Wasser und dem Zucker ca. 5—10 Minuten kochen lassen. Zitronensaft dazugeben, nochmals aufkochen und zur Seite stellen und erkalten lassen.
Zum Servieren den kalten Sirup auf die abgekühlte Tarte geben. Natürlich kann die Tarte auch einfach mit Puderzucker bestreut werden.

Elisabeth v.Pölnitz-Eisfeld

Ich heiße Elisabeth v. Pölnitz-Eisfeld, lebe und arbeite in Bayreuth, bin verheiratet und habe drei Töchter. Ich habe in Bochum am „Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie“ Foto-Design studiert.

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