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Sabrina Fauda-Rôle, One Pot Pasta-Rezension

Diesen Herbst waren die Verlage wieder sehr großzügig. Ich habe hier einen großen Berg Neuerscheinungen liegen … der Winter kann kommen! Heute bekommt ihr das Buch "One-Pot-Pasta" aus dem Thorbecke Verlag vorgestellt. Ein Dankeschön an den Verlag für das Rezensionsexemplar. 

Ein Topf und alle Zutaten einfach rein. Zwanzig Minuten später hast du ein fertiges Mittagessen. Jedenfalls sehen die Nudeleintöpfe schon mal lecker aus. Funktioniert das? Es funktioniert! Es schmeckt! Und wenn es sehr schnell gehen soll, ist das wirklich praktisch! Ein Dankeschön an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Das kleine Büchlein teilt sich ein in:
- Pasta mit Fleisch
- Pasta mit Fisch
- Veggie Pasta 
- Pasta Käse

Auf den ersten beiden Seiten wird das Prinzip erklärt und genauestens beschrieben wie es gemacht wird. Alle Zutaten kochen gleichzeitig in einer genau abgemessenen Menge Wasser. Die Stärke, die beim Kochen aus den Nudeln austritt, bildet zusammen mit den anderen Zutaten eine cremige, aromatische Sauce. Die Nudeln sind austauschbar, sofern sie die gleiche Kochzeit besitzen. Zu jedem Rezept gibt es ein ganzseitiges Fotos. Die Fotos sehen fast immer gleich aus. Bis auf die Zutaten ist ja auch fast immer alles gleich. Es geht ja auch nicht um die hohe Kunst der Food-Fotografie. Die beiden Testrezepte sollten so ausgewählt sein, dass ich einen Vergleich zu der von mir sonst üblichen Kochweise herstellen konnte.
Ich kochte die Carbonara (Seite 8) und die Roquefort Zucchini (Seite 68) nach. Das funktionierte sehr gut. Die 2 cm Flüssigkeit, die am Schluss noch auf dem Topfboden zurückbleiben sollten, blieben auch zurück (ich habe es nachgemessen!). Die Menge war für 4 Personen angegeben. 

Am Tisch saßen Vater, Mutter und ein Kind. Das reichte nicht für uns. Ich habe die übrigen Linguine noch zusätzlich gekocht. Geschmacklich war die Sauce aber sehr gut. Meine selbst gemachte Carbonara Sauce hat bei mir allerdings keine ausgeflockten Eiweißstückchen… Ich werde das ganze nochmal zubereiten und sehen was passiert, wenn ich das Eiweiß nicht mit in der Topf gebe, denn Flüssigkeit ist ja genug vorhanden. Beim zweiten Testgericht, dem „Roquefort mit Zucchini“, habe ich nur die Nudelsorte ausgetauscht. Das Rezept ist wirklich gelungen! Die Menge der Nudeln war für uns aber wieder zu wenig. Die cremige Käsesauce war allerdings ein voller Erfolg. Das werde ich nochmal kochen. Das Buch ist ein nettes Geschenk für alle, die nicht wirklich Zeit zum Kochen haben. Es bringt mit verschiedenen Zutaten ein leckeres Gericht auf den Tisch. Und wenn man nicht so ein „Vielesser“ wie wir alle ist, dann dürfte die angegebene Menge auch ausreichend sein. 

One Pot Pasta, Sabrina Faude-Rôle, Jan Thorbecke Verlag, August 2016, 72 Seiten, ISBN: 978-3-7995-1094-3, 9,99€

Elisabeth v.Pölnitz-Eisfeld

Ich heiße Elisabeth v. Pölnitz-Eisfeld, lebe und arbeite in Bayreuth, bin verheiratet und habe drei Töchter. Ich habe in Bochum am "Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie" Foto-Design studiert.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Ich habe mir dieses Buch gekauft, es bringt Spaß auch so zu kochen. Die Rezepte sind sehr ausgewogen und die Gerichte schmecken köstlich. Die Nudelmenge reichte uns allerdings auch nicht aus.
    Ein hübsches Mitbringsel für jeden Neugierigen.

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