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Dinkel-Baguette mit 48 Stunden Kaltgare

Auf Facebook gibt es ja diverse Gruppe zum Thema Kochen und Backen und überall sind auch immer wieder die gleichen Leute zu finden. Weil wir ja alles mitkriegen wollen und überall mitschauen wollen. Aber man entdeckt da auch immer wieder neue Blogger, auf deren Blogs man noch nicht unterwegs war. So hab ich auch den Blog „brotbackliebeundmehr - meine kreative Küche“ gefunden.  Da war das Rezept über ihre „Meisterbrötchen“ und ich muss sagen, die sahen schon mehr als gut aus! Die sahen nach meisterhaften Brötchen aus!

Ich habe das Rezept ein klein wenig geändert, da ich keinen „Lievito Madre“ habe, die Brötchen aber trotzdem machen wollte. Das Originalrezpet ist hier: KLICK

500 g Dinkelmehl
250 g Milch
50 g Wasser
10 g frische Hefe
1/2 Päckchen Dinkel-Sauerteig
1 TL Honig
12 g Salz
1 Eigelb zum Bestreichen

Milch, Wasser, Hefe und Honig miteinander vermischen, bis sich die Hefe gelöst hat. Mehl und Salz in die Küchenmaschine geben. Die Milch-Mischung dazugeben und einige Minuten verkneten. Ich habe dann den Teig aus der Maschine genommen und ihn 10 Minuten von Hand ganz gemütlich geknetet. Das kannst du natürlich auch von der Küchenmaschine machen lassen.
Den Teig in eine Schüssel geben und 48 Stunden in den Kühlschrank stellen. Es macht nichts, wenn du nicht auf die Stunde genau dazu kommst, die Brötchen zu machen. Ein paar Stunden mehr ist nicht schlimm.
Wenn du den Teig aus dem Kühlschrank nimmst, muss er erstmal Raumtemperatur annehmen. Du lässt ihn einfach auf einer bemehlten Fläche 2 Stunden gehen. Danach habe ich ihn kurz geknetet und in 8 Portionen geteilt. Längliche Baguettes formen, indem man sie erst handtellergroß platt drückt, dann aufrollt und mit der Naht nach unten auf das Blech legt. Jetzt nochmal eine Stunde gehen lassen.
Den Ofen auf 250 Grad vorheizen. Die Brötchen kurz vor dem Backen schräg einschneiden und mit Eigelb bestreichen. In den Ofen schieben und sofort auf 220 Grad herunterdrehen. 20-25 Minuten backen. Nach 5–10 Minuten mit Wasser bespritzen (du kannst z.B. einen Pflanzenbefeuchter dafür nehmen).
Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Elisabeth v.Pölnitz-Eisfeld

Ich heiße Elisabeth v. Pölnitz-Eisfeld, lebe und arbeite in Bayreuth, bin verheiratet und habe drei Töchter. Ich habe in Bochum am "Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie" Foto-Design studiert.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Vielen Dank für’s Nachbacken! Die scheinen ja auch ohne Lievito Madre sehr gut gelungen zu sein! Tolle Fotos!
    Ganz liebe Grüße
    Valesa von brotbackliebeundmehr

  2. Ich habe schon so oft gehört das das langsame gehen im Kühlschrank sich sehr positiv auf das Ergebnis auswirkt, jetzt bin ich neugierig genug um es mal auszuprobieren. Ich werde Dein Dinkel-Baguette mal ausprobieren.
    Du hast sehr ansprechende Fotos auf Deiner Seite.
    Liebe Grüße Thomas

    1. Guten Morgen Thomas, freut mich, dass Dir meine Fotos gefallen. Ich liebe diese „Nachtgare“ das ist so einfach und auch noch gut. Schreib mir doch, wie sie Dir gelungen sind!
      Schönen Sonntag
      …bin dann mal in der Küche…wollte noch einen Haselnuss-Mürbeteig machen…

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